Schluß mit der Bombardierung von Irak und Syrien


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Schluß mit der andauernden kolonialen Einmischung und mit allem imperialistischen Angriffskriegen in den und gegen die Länder in den drei Kontinenten!

Glaubt den Lügen der hier Herrschenden niemals!

Offen sichtlich ist die andauernde, brutale und eskalierende Systematik, das Schüren und Losbrechen imperialistischer Angriffskriege, ob gegen Irak, Sudan, Somalia, Afghanistan, Libyen, Elfenbeinküste, Mali, Zentralafrikanische Republik, Syrien, Ukraine, oder anderswo.

Wir alle sollten daher eigentlich dringend aufgerufen sein, immer erneut unsere Stimme zu erheben, und einzugreifen gegen das permanente koloniale Unrecht und gegen die jedesmal hochgefahrene Propagandamaschine der Herrschenden hier.

Doch nur wenige, und immer weniger, fühlen sich offenbar verantwortlich und betroffen. Sie scheinen zunehmend einverstanden mit den Verbrechen der Kriegstreiber und dem von ihnen verantworteten kolonialen Unrecht. Sie reagieren so, als wüssten sie, dass auch sie hier Profiteure dieses Unrechts sind.

Anstatt zu protestieren, und sich auf den Weg zu machen, die eigene Lebensweise zu ändern, treten sie vor allem dafür ein, daß ihre Privilegien, basierend auf Kolonialismus, Verarmung, Ausbeutung, Vertreibung, Massenmord und Krieg, weiter erhalten bleiben, oder gar ausgeweitert werden.

Der AK Süd-Nord arbeitet seit vielen Jahren für eine eindeutige und konsequente Antikriegsposition von unten und für einen dafür nötigen Prozess der Entkolonisierung unserer Kolonisierergesellschaft, beginnend im Denken und Verstehen.

Wir aber sehen heute, daß z.B. die Linkspartei, eine zunehmende Zahl traditioneller FriedensaktivistInnen, vor allem auch eine zunehmende Zahl der sog. radikalen neuen Linken, und viele andere Menschen, die Krieg und Waffenlieferungen ablehnen, in ihrer Reaktion auf die aktuelle Situation in Syrien und im Irak, und auf die hiesige Propaganda, leichtfertig einen schnellen Weg für eine neue Weichenstellung hin zur herrschenden Kriegskoalition vollziehen, als Aklamateure für Antiterrorhysterie und unhinterfragter Solidarität mit Forderungen wie z.B. von kurdischen Parteien nach Waffenlieferungen von Deutschland und nach Bombardierungen in Syrien.

Wir warnen vor einer zunehmenden Instrumentalisierung von Forderungen verschiedener Flüchlingsgruppen in Deutschland für die Verschärfung des deutschen Kriegskurses. Solidarität mit den Flüchtlingen und MigrantInnen heißt für uns: Solidarität mit ihren Kämpfen gegen Krieg, gegen Rassismus hier, gegen koloniale Ungerechtigkeit. Sie müssen fliehen, weil Europa und die USA ihre Länder zerstören, sei es durch offene oder durch subversive (Stellvertreter-)Kriege.

Wir, AK Süd-Nord, über uns:

Der Arbeitskreis Süd-Nord ist, und war immer, ein unabhängiges, offenes, freies politisches Forum, ein Kreis gleichberechtigter TeilnehmerInnen mit unterschiedlicher Geschichte, selbstbestimmter Arbeits- und Diskussionskultur, und mit entschieden antikolonialer, antiimperialistischer Theorie und Praxis.

Der Arbeitskreis Süd-Nord steht seit seiner Gründung vor über 20 Jahren bis heute in entschiedener und konsequenter Opposition gegen jede Form kolonialer Einmischung, insbesondere gegen die zahlreichen Angriffskriege der westlichen imperialistischen Staaten seit 1990 bis heute. Und gegen die jedes Mal von ihnen inszenierte, eskalierende und dämonisierende Feindpropaganda gegen die jeweils Anzugreifenden.

Wir sagen: Nein, Danke! zur europäischen „Wertegemeinschaft“, angesichts der mit Deutschland als hegemonialer europäischer Macht verübten neuen Verbrechen. Keine Zustimmung zu den Verbrechen dieses Systems verschärfter Ausbeutung, Gleichschaltung, Plünderung und permanentem Kriegseinsatz weltweit. Glaubt den Lügen der Herrschenden hier nicht, niemals.

Der AK Süd-Nord stand und steht andererseits für die antiimperialistische Solidarität mit den angegriffenen, unterdrückten Völkern und Ländern im Trikont und deren Widerstand, gegen die durch die imperialistischen Staaten versuchte oder erzwungene aggressive Spaltung der Menschen und Völker der Welt.

So treten wir in unserer Öffentlichkeitsarbeit konsequent gegen jede koloniale Einmischung und Aggression auf, und für den Widerstand der Angegriffenen. Wir treten für die Selbstbefreiung und Selbstbestimmung dieser Völker und Länder ein, wie vor allem dem Irak, Afghanistan, für die afrikanischen und lateinamerikanischen Völker im Aufbruch, für das palästinensische Volk und seinen Widerstand gegen das zionistische Israel.

Millionen Tote im Namen der Demokratie, Freiheit und Menschenrechten sind eine Wahrheit jenseits aller Lügen und Propaganda.

Es lebe der soziale, antikoloniale und antiimperialistische Protest und Widerstand um Befreiung hier und überall!